Der Klugen Sprüche vierter Teil
Der Klugen Sprüche vierter Teil

15. Oktober 2015
Ich verhalte mich meist wie ich. Das ist nicht immer von Vorteil.

15. Oktober 2015
Militärs und Politiker haben oft minutiö- se Protokolle ihrer Schlachten hinterlas- sen. Denker nicht.

15. Oktober 2015
Ich verstehe, daß es dir schwerfällt, den vielfältigen Inhalt und die Bedeutung mancher Worte zu erfassen. Sei dir des- sen aber bewußt!

16. Oktober 2015
Früher einmal führten alle Wege nach Rom. Und wohin führen sie heute?

16. Oktober 2015
Nicht alles Gold glänzt.

16. Oktober 2015
Wandert man durch ein dunkles Dorf, wirkt ein erleuchtetes Fenster wie ein Hilfeschrei. Aber es ist ja wohl keiner. Oder doch? Wer weiß.

20. Oktober 2015
Bitte, lieber Gott, erkläre es mir: Warum hast Du die Erde mit Menschen bevöl- kert?

20. Oktober 2015
Niemand kann so weit gehen, daß er an- kommt.

26. Oktober 2015
Je älter man wird, desto weniger ist man geneigt, Katastrophen ernst zu nehmen.

26. Oktober 2015
Bleibt ruhig! Alles, was ihr tut, erhöht die Entropie des Weltalls und beschleunigt seinen Wärmetod.

27. Oktober 2015
Nur Träume sind wirklich.

27. Oktober 2015
Des Mondscheins Blässe löscht die Far- ben aus. Er betrügt durch Licht.

27. Oktober 2015
Nur wer schweigt, gehört sich selbst.

27. Oktober 2015
Eines wußte ich schon immer: Ich weiß über alles viel zu wenig.

29. Oktober 2015
Nur mit Blödsinn kann man die Welt ad- äquat beschreiben.

29. Oktober 2015
Keiner kann etwas genauer beschrei- ben, als der, der es nicht gesehen hat.

29. Oktober 2015
Wenn alles schwankt, erstarrt die Welle.

29. Oktober 2015
Ich will hier raus, aber der Unfug hält mich gefangen.

29. Oktober 2015
Nur wer schweigt, lügt nicht.

31. Oktober 2015
Das ist so. Aber das kann man so nicht sagen. Weil das heißen könnte, es wäre gar nicht so. Es ist aber so.

31. Oktober 2015
Ich werde diese Rolle bis zu Ende spie- len, denn ich habe keine andere gelernt.

31. Oktober 2015
Plausible Hypothese: Die Ringe des Sa- turn bestehen aus den Worten, die seine früheren Bewohner gesprochen und ge- schrieben haben.

31. Oktober 2015
Mit den meisten Leuten komme ich gut zurecht. Nur mit solchen ohne Humor ha- be ich oft Schwierigkeiten.

01. November 2015
Die Mitgliedschaft in einem Verein umgibt den Menschen mit einem Hauch von Elite wie ein Parfüm.

08. November 2015
Oft verstehe ich nicht, daß mich jemand achtet, aber auch nicht, daß mich ein an- derer haßt.

15. November 2015
Grobe Worte zeugen von grobem Den- ken.

15. November 2015
Nur durch Geräusche wird die Stille tie- fer.

15. November 2015
In der Schlucht des Irrsinns, zwischen den steilen Wänden der Geduld, wächst die Blume des Vergessens.

16. November 2015
Reiche niemandem die Hand, der nicht bereit wäre, sie zurückzugeben!

17. November 2015
Wenn es auch viele Leben nach dem Tode gäbe, ich würde wohl doch immer wieder die gleichen Fehler machen.

19. November 2015
Warum nur sind die jungen Leute vom Campus immer freundlich zu mir?

21. November 2015
Im Überschwang eines Leistungsrau- sches zerbrechen die Gedanken.

21. November 2015
Besteht Sprache durch uns und in uns oder herrscht sie über uns und weist uns hartherzig und bedingungslos un- sere Wirkung im Leben zu?

22. November 2015
Ich vermute: Wenn zum ersten Male einer meiner Tweets mehr als einhun- dert Male gefavt wird, melde ich mich für immer ab.

22. November 2015
Jenseits von Gut und Böse beginnt die Wüste. Sie ist tödlich.

23. November 2015
Volle Freiheit besteht nur nachts im Dun- kel.

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